Der Kulturverein - Musik tut Gut(es)!

„Ascheberg rockt!“ – Was steckt dahinter?

„Ascheberg rockt!“ – eine Idee von Mad Jazz Morales und Peter Stahl aus Ascheberg.   

 

das Ziel: ein wenig mehr Kultur in die Gemeinde zu holen. Regelmäßig! „Hier ist ja nie was los“, ist von vielen Seiten zu hören. Denn : ein richtiges Dorffest gibt es nicht. Einmal im Jahr wird der Maibaum gerichtet, eine Bluesnacht veranstaltet, das Fest der Vereine gefeiert und Laterne gelaufen. Alles für sich tolle Veranstaltungen, aber zuwenig für eine Gemeinde mit fast 3.500 Einwohnern und einem Vielfachen davon rund um den Großen Plöner See.  

„Man müsste mal ’was machen“, so viele im Dorf. „Na gut“, dachten sich Mad Jazz Morales und Stahl, „dann machen wir mal!“  

 

Ein Rockkonzert lag nahe, denn Bassist Mad Jazz Morales hat hervorragende Kontakte zur regionalen Musikerszene. Radiomann und Hobby Gitarrist Stahl steuert das PR Know how bei. Das ganze Ereignis soll  – zumindest einmal im Jahr – ein großes Live-Konzert mit mehreren Bands als Benefizveranstaltung für die Jugendarbeit im Dorf sein. Denn auch die kommt nach Ansicht der beiden „Väter“ von „Ascheberg rockt!“ im Dorf zu kurz.  

 

Die Idee „Ascheberg rockt!“ war im Herbst 2010 geboren.

 

Das Konzept: Künstler treten ohne Gage auf, Sponsoren aus dem Dorf finanzieren die Kosten für Werbung, GEMA und Technik, die Veranstalter stellen den Saal sowie die Bewirtung und : der Eintritt fließt – wenn möglich – zu 100 Prozent in ein Jugendprojekt in Ascheberg !

 

Nun begann die eigentliche Arbeit: die Geschäftsleute von Ascheberg zu überzeugen, dass „Ascheberg rockt!“ funktionieren wird. Denn nur dann sind viele auch bereit, eine Spende zu geben, damit das Projekt ins Laufen kommen kann. Musik für jeden Geschmack und für jedes Alter von 18 bis 80 war verpflichtet. Mad Jazz Morales und Stahl zogen also von Geschäft zu Geschäft, um Sponsorengelder zu bekommen. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg!. Aber die meisten glaubten daran, dass die Idee, ein Benefiz-Rockfestival zu organisieren, erfolgreich sein kann.  

 

Unterstützung durch die Gemeinde gab es übrigens nicht. „Ascheberg rockt!“ galt bei den Gemeindevertretern als Privatveranstaltung, also war auch keine noch so geringe Bürgschaft, etwa für die GEMA Gebühren, möglich.  

 

Am Ende waren die Mittel dann da, um Werbung zu machen, Technik und GEMA zu bezahlen. Aufkleber und T-Shirts wurden bestellt, Pressemitteilungen geschrieben und an die örtlichen Zeitungen verteilt.  

Sogar Radiostationen promoteten das kleine Festival für den guten Zweck.  

 

Wieviele Menschen im Dorf wird man erreichen? Die bange Frage! Einhundert...wären o.k.,zufrieden wollten die Organisatoren mit 150 sein. Das war auch die Maximalerwartung des Wirtes im Langenrader Gasthof, der den Saal zur Verfügung stellte und die Bewirtung übernahm.  

 

Dann war es endlich soweit : Sonnabend, der 5.2.2011 - Hektik macht sich breit:

 

Aufbauen, Kabel ziehen, Deko an die Wände, Tische und Stühle rücken, Bühne aufbauen, 15 Uhr...noch vier Stunden...Soundcheck...17 Uhr...noch zwei Stunden... „seid doch nicht nervös!“...letzte Vorbereitungen. 18 Uhr...die ersten Gäste kommen...und wir werden fast überrannt! 19 Uhr – der Saal ist gut gefüllt. Die Stimmung klasse. 19 Uhr 15 : Start des  Eröffnungsjingles, es wird laut, der Saal wird ruhig und...die Acoustic Guerillas zählen an...„Ascheberg rockt!“ 2011...bis 23 Uhr 30 gute Stimmung bei Besuchern und bei den Bands.  

 

Mad Jazz Morales und Stahl ernten viel Schulterklopfen sowohl von den Gästen als auch für die Organisation von den Bands. Denn auch die beiden wussten nicht, worauf sie sich da eingelassen haben. Die After Show Party dauerte bis in den frühen Morgen…

 

Die Bilanz:  

- eine viel größere Summe für die Jugendarbeit, als die Organisatoren sich vorgestellt hatten

- zufriedene Gesichter bei Gästen, Bands und Veranstalter

- viel positive Berichterstattung in der Lokalpresse

- das Versprechen spätestens 2012 Ascheberg wieder zu rocken

 -die Idee einen Verein zu gründen

- und das gute Gefühl, einmal etwas „gemacht“ zu haben.

 

Die Geschichte von „Ascheberg rockt!“ beginnt...

 

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Ascheberg rockt zum Herunterladen

 

 

Die Väter von Ascheberg rockt! 


Matthias Linke und Peter Stahl